Veranstaltungshinweise
   
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3.10.2008

Der Ständerat hat den direkten Gegenvorschlag zur Volksinitiative in der Schlussabstimmung mit 41 zu 0 einstimmig angenommen.

Im Nationalrat kam der Gegenvorschlag mit 152 zu 16 Ja-Stimmen bei 24 Enthaltungen ebenfalls klar durch. Das Initiativkomitee ist über das deutliche Resultat sehr erfreut.

Der direkte Gegenvorschlag von Ständerat Rolf Büttiker (FDP/SO) lautet:. "Bund und Kantone sorgen im Rahmen ihrer Zuständigkeiten für die Berücksichtigung der Komplementärmedizin" Der Wortlaut des Gegenvorschlags unterscheidet sich einzig durch die Streichung des Wortes "umfassend" vom Initiativtext.

Die Forderungen wurden im Gegenvorschlag übernommen. Das Initiativkomitee hat seine Initiative deshalb zugunsten dieses mehrheitsfähigen Kompromisses zurückgezogen. Nächstes Jahr wird über den direkten Gegenvorschlag abgestimmt. Der Termin ist noch offen. Der Bundesrat kann zwischen vier bereits festgelegten Terminen wählen (8. Februar, 17. Mai, 27. September und 29. November).

Die Personen und Organisationen, die bisher für die Volksinitiative gearbeitet haben, bereiten nun die Abstimmungskampagne für den Gegenvorschlag vor. Die Hürden sind mit dem Volks- und Ständemehr hoch. Neue Unterstützer sind jederzeit gerne willkommen!

10.9.2008

Eine aktuelle Umfrage von Santésuisse hat ergeben, dass in einer Abstimmung über die Komplementärmedizin 81% der Bevölkerung zustimmen würden.

Die Gesundheitskommission des Nationalrats hat sich am 8.9.08 für den direkten Gegenvorschlag des Ständrats zur Volksinitiative "Ja zur Komplementärmedizin" ausgesprochen. Erfreulicherweise teilt die Kommissionsmehrheit unsere Meinung, dass es einen Verfassungsartikel für Komplementärmedizin braucht. Wenn sich der gesamte Nationalrat am 17.9. für den Gegenvorschlag des Ständerats aussprechen sollte und dies in der Schlussabstimmung am 3. Oktober bestätigt wird, wird die Volksinitiative zurückgezogen und nur noch der Text des Parlaments dem Volk unterbreitet. Dies würde die Chancen für den Abstimmungserfolg massiv erhöhen.. Der Gegenvorschlag fordert eine Berücksichtigung der Komplementärmedizin auf Verfassungsstufe, verzichtet jedoch auf den umstrittenen Artikel "umfassend". Damit würden alle Kernforderungen der Initiative abgedeckt, also auch der eidgenössisch anerkannte Berufsabschluss für Komplementärtherapie.

Der Bundesrat muss nach der Schlussabstimmung vom 3. Oktober die Volksabstimmung innert 10 Monaten festsetzen Eine nationale Abstimmung wird nur mit und in den Kantonen gewonnen! Dies besonders auch weil die Mehrheit der Kantone für eine Verfassungsänderung nötig ist. Vom Initiativkomitee werden noch Teilnehmende für regionale Abstimmungs-Kampagnen gesucht.

Informieren Sie sich auch direkt über www.jzk.ch.